Safeonweb meldete diese Woche eine starke Zunahem an Meldungen von Sextorsion auf ihrer Meldeplattform. Zu Erinnerung: Safeonweb ist die von der Regierung ins Leben gerufene Institution zur Verbeugung von Internetkriminalität. Laut Safeonweb wurden diese Woche alleine 4.500 Meldungen bzgl. Sextorions verzeichnet, das ist bisheriger Rekord!

Sextorsion, was bedeutet das genau? Das Wort ist eine Verbindung der beiden englischen Wörter “Sex” und “Extorsion” (auf deutsch Erpessung). Kurz gesagt: man wird also mit Hilfe von sexuellen Inhalten erpresst.
Hier eine der vielen Varianten von Sextorsion: Die Cyberkriminellen behaupten Nacktbilder des Opfers erbeutet zu haben und drohen diese zu veröffentlichen. Die Erpresser haben hierfür verschiedene Erklärungen: entweder hat man ein Gerät des Opfers gehackt und die Bilder gefunden oder mit der Webcam Nackbilder machen können. Weiter drohen die Erpresser, die erbeuteten Nackfotos zu veröffentlichen, falls der Eigentümer nicht zahlt. Meistens werden Bitcoins verlangt.
Wenn der Nutzer keine solcher Bilder gespeichert oder getilt hat, bluffen die Erpresser meist. Sie wollen hier die Angst ausnutzen und machen Druck. Natürlich soll man sich durch solche Erpessungsversuche nicht einschüchtern lassen und Mail bei Safeonweb melden.
Tipps:
- falls Sie mit einer unbekannten Person per Webcam chatten, lassen sie sich nicht dazu hinreissen sich zu entblößen
- brechen sie den Kontakt zu den Erpessern ab und überweisen sie kein Geld
- nehmen sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Person an (auch wenn die Profilbilder hübsche Männer/Frauen zeigen)
- geben sie fremden Personen keine persönliche Daten preis
- seien sie skeptisch gegenüber Forderungen von fremden Personen